Über sinnlose Regelwerke, die viel Geld und Nerven kosten
Sendung vom 31.05.2014

Radio

Von Udo Pollmer

Die Liste der Schadstoffe im Essen wächst. Man gewinnt den Eindruck, dass mit jeder erfolgreichen Schadensbegrenzung zwei neue Gifte auftauchen. Ein Ende scheint nicht in Sicht. Wir fragten unseren Lebensmittelchemiker, ob das alles nur ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für seine Kollegen ist?
Schon wieder ein neues Pestizid - diesmal im Kaffee, wo es niemand erwartet hätte. Das Mittel heißt Mepiquat. Mepiquat-Rückstände findet man sonst auf Tomaten. Dort wird es als Wachstumsregler eingesetzt, dann als Keimhemmungsmittel auf Zwiebeln und als Halmfestiger für Dinkel. Doch die fraglichen Rück-stände im Kaffee haben rein gar nichts mit Pflanzenschutz zu tun.
Mepiquat entsteht bei der Röstung - aus ganz normalen Inhaltsstoffen der Kaffeebohne. Was machen wir jetzt? Kaffee verbieten, weil ...

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