Alles, was gern gegessen wird
Sendung vom 25.07.2014

Radio

Von Udo Pollmer 

Als eine bekannte Fast-Food-Kette Promis engagierte, um Werbung für ihre Etablissements zu machen, hagelte es Kritik: Fast Food sei das Allerletzte, wie können Vorbilder sich dazu bekennen? Udo Pollmer hat am Schierlingsbecher öffentlicher Moral geschnuppert.
Wir wissen ja, Fast Food ist das Gegenteil von frischgezapftem Weihwasser − eine Ausgeburt teuflischer Mächte, die Alt und vor allem Jung verführt. Soviel zur moralischen Wertung. Aber was ist Fast Food wirklich? Wörtlich genommen das Gegenteil von Slow Food. Man soll ja nicht schlingen. Schlingen, das machen nur Tiere. Wegen des Animalischen ist Fast Food aus Sicht der Kritiker kulturlos. Noch dazu ist es vorgekocht. Tiere fressen vor allem Rohes, die meisten Viecher mögen zwar Gekochtes, aber für sich selbst kochen sie nix. Jetzt ist das Tier natürlich der Beleg, dass Fast Food auch noch widernatürlich ist.
Schauen wir doch mal in die schlaue Literatur: Laut Duden geht ...

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