Vom Landraub zum Mundraub
Sendung vom 08.08.2014

Radio

Von Udo Pollmer

Gefährdet Land Grabbing die Nahrungsmittelversorgung auf der Welt? Ja, meinen Kritiker. Nein, meint Lebensmittelexperte Udo Pollmer. Denn solche Flächen würden so effektiv bewirtschaftet, dass ihr Ertrag gesteigert und so der Hunger auf der Welt bekämpft werden könne. Ganz so einfach sei es am Ende dann aber doch nicht.
Das böse Wort vom Land Grabbing macht die Runde. Wenn Investoren in der Dritten Welt Land pachten oder kaufen, gilt dies als moderner Kolonialismus. So soll ein internationales Konsortium mit deutscher Beteiligung in Sambia 120.000 Hektar erworben haben, um Energiepflanzen als Ersatz für Erdöl anzubauen. Der Ölstaat Katar erwarb in Kenia 150.000 Hektar - um Gemüse zu ernten, wie es heißt. Auch in Australien nennt Katar inzwischen eine Viertelmillion Hektar sein eigen. Australien hält sich dafür offenbar in Mosambik schadlos.
Die wichtigsten Investoren kommen angeblich ...

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