Warum der Borschtsch früher grün war
Sendung vom 05.09.2014

Radio

Von Udo Pollmer

Das slawische Nationalgericht, der Borschtsch, wird heute als roter Eintopf mit Fleisch serviert. Sein Name verweist allerdings auf ein Gemüse mit einer ganz anderen Farbe, das auch bei Schnapsbrennern beliebt war.
In den slawischen Nationen wie Polen, Russland oder der Ukraine gilt der Borschtsch seit alters als Nationalgericht. Wir kennen ihn heute als säuerlichen Gemüseeintopf mit Roter Beete und Fleisch. Der Name verrät aber, dass der tiefrote Borschtsch früher ziemlich grün gewesen sein muss, denn seine Hauptzutat waren nicht Rote Beete, sondern eine Pflanze namens Barszcz. So heißt in den slawischen Sprachen der Bärenklau.
Der Bärenklau ist ein Doldenblütler – so wie Petersilie, Dill und Sellerie. Aufgrund seiner stattlichen Größe von 1,50 Meter und seines weißen, schirmförmigen Blütenstandes wird er leicht mit dem giftigen Riesenbärenklau verwechselt. Deshalb ist ...

=> lesen oder hören Sie weiter auf Deutschlandradio Kultur Mahlzeit!