Über die wohltuenden Wirkungen der roten Schote
Sendung vom 10.10.2014

Radio

Von Udo Pollmer

Länder wie Indien und Mexiko schwören auf die Schärfe der Chili-Schote. Doch warum ist sie dort eigentlich so beliebt? Genau, sie tötet Keime, aber sie hat noch einen anderen willkommenen Effekt.
Eine bahnbrechende Entdeckung der Hochschule Fulda entzückt die Food-Journalisten. Da hat eine Ernährungswissenschaftlerin doch im Rahmen einer Doktorarbeit herausgefunden, dass die Schärfe von Chili durch Mascarpone abgeschwächt werden kann. Wer sich die Finger nicht bekleckern will, schmiert den Doppelrahmfrischkäse am besten auf eine Scheibe Toastbrot.
Angeblich soll die Lebensmittelindustrie bereits großes Interesse an dieser famosen Entdeckung signalisiert haben. Das ist wohl frei erfunden, denn bisher wusste jede Hausfrau, wie man eine Überdosis Chili im Essen korrigiert: Durch eine Extraportion Crème fraîche oder Sahne. Falls es im Mund brennt, hilft Sahneeis, weil es zusätzlich kühlt. Wenn es für die Verwendung von Mascarpone statt Crème fraîche einen Doktortitel an deutschen Hochschulen gibt, dann ... 

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