Studie zu Bitterstoffen und Psyche
Sendung vom 06.11.2015

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Von Udo Pollmer

Eine Ernährungsstudie der Innsbrucker Uni hat eine Welle der Empörung ausgelöst: Kritiker wehren sich gegen den Generalverdacht, Freunde des schwarzen Kaffees oder von Chicorée seien verkappte Psychopathen. Die Psychologin Christina Sagioglou und ihr Kollege Tobias Greitemeyer wollen nämlich herausgefunden haben, dass eine Vorliebe für bittere Speisen mit einem Hang zum Sadismus einhergeht. Keine gute Nachricht für die Wiener Kaffeehäuser und Spirituosenhändler, die Magenbitter verkaufen. Die Psychologen befragten fast 1000 Männer und Frauen nach ihren Essvorlieben, anschließend ermittelten sie deren Aggressionsbereitschaft mit mehreren etablierten Testverfahren. Ergebnis: Menschen, die bittere Speisen lobten, stimmten dabei auffällig oft Sätzen zu wie: "Wenn ich mich über andere lustig mache, amüsiert es mich, wenn sie es merken." Oder...

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