Weihnachten kulinarisch
Sendung vom 18.12.2015

Radio

Von Udo Pollmer

Einer Umfrage zufolge feiert jeder Dritte den Abend des 24. Dezember kulinarisch auf höchst profane Weise: bei einer Schüssel Kartoffelsalat mit Würstchen. Über die Gründe dieser Esstradition wird viel spekuliert. Es heißt, der Braten war dem 1. Weihnachtstag vorbehalten, während der Heiligabend noch zur Fastenzeit zählte. Das stimmt zwar, aber Würstchen sind auch keine typische Fastenspeise. Zudem heißt es, ein solches "Fastengericht" sei praktisch, weil es sich vorbereiten ließe. Da Heiligabend ein normaler, voller Arbeitstag war, fehlte die Zeit für aufwendige Kochkünste. Doch auch das trifft es nicht, denn früher gab's in katholischen Gegenden zwar Kartoffelsalat – aber statt der Würstchen kam Fisch auf den Tisch, meist...

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