Gras-Diät
Sendung vom 10.03.2017

Radio

Von Udo Pollmer

Schafe, Rinder und Elefanten pflegen bekanntlich zu weiden. Dies gilt ganzheitlich denkenden Therapeuten als Beweis, dass wir dies auch tun sollten. Tiere haben noch einen natürlichen Instinkt und werden nicht durch Erdbeer-Konfitüre oder Sardellen-Pizzen verführt. Inzwischen hat sich eine Bewegung etabliert, die dem Konsum von Gras huldigt, mal als Saft, mal als Pulver. Am beliebtesten ist Gerstengras, also Gerste, die noch keine Blüte oder Ähre entwickelt hat, gefolgt von Weizengras und Weidegras. Solches beschenkt uns, so lese ich, "mit einem Füllhorn wertvollster und seltenster Substanzen, die den Organismus an allen Ecken und Enden heilen, reparieren und pflegen". Seit die Paläontologen diskutieren, ob sich nicht einige unserer Urahnen ebenfalls von Gräsern ernährt haben, herrscht Aufbruchstimmung. Damit gäbe es eine direkte...

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