Enzephalopathie
Sendung vom 21.07.2017

Radio

Von Udo Pollmer

Anfang des Jahres warnten die Medien vor einer "neuen BSE-Krankheitswelle". Anlass war der Fall eines 36-jährigen Briten, der an einer Enzephalopathie verstarb, die mit dem Rinderwahn in Verbindung gebracht wird. Vermutlich hatte er sich als Kleinkind infiziert. Als Ursache dürfen die damaligen Rezepturen von Babykost im Gläschen angenommen werden. Um "chemische Zusatzstoffe" zu vermeiden, nahmen die britischen Hersteller als Emulgator ein Naturprodukt: Kälberhirn. Auch Gemüse-Breichen wurden dadurch sämiger. Deshalb waren unter den BSE-Opfern auch Vegetarier von Kindesbeinen an. Wurst und Fleisch scheiden als Überträger aus, denn dann müssten vor allem ältere Menschen erkranken, die ihr Leben lang reichlich davon gegessen hatten. Aber die blieben verschont. Beim Rinderwahn handelt es sich um eine Enzephalopathie – ein...

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