Ernährung und Drogen
Sendung vom 22.12.2017

Radio

Von Udo Pollmer

Weihnachten naht und mit ihm festliche Gebäcke wie der beliebte Mohnstollen. Schon vor Jahren war es den Behörden gelungen, zum Schutz des Verbrauchers den Speisemohn als gefährliche Droge dingfest zu machen. Seither darf er nicht mehr in seiner naturbelassenen Form genossen werden. Erst nach einer Extraktion, um zuverlässig auch das letzte Mikrogramm Morphium zu entfernen, ist er sicher genug. In der Vergangenheit ist es hin und wieder vorgekommen, dass bei der Ernte des Speisemohns, der eigentlich frei von Morphium ist, dennoch ein wenig angetrockneter Milchsaft von einer noch unreifen Mohnkapsel in die Saat geraten war. Nichtsahnend von dieser Suchtgefahr haben unsere Vorfahren einfach Mohnstollen gebacken, ihn mit Butter bepinselt, mit Puderzucker bestreut und sich darauf gefreut, ihn an der weihnachtlichen...

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