Gentechnik: Öffentlicher Vortrag von Udo Pollmer
"Die Angst vor fremden Genen - was Befürworter und Kritiker der Gentechnik gerne verschweigen"
Am 30. Januar 2012 um 19:30 Uhr findet in der Aula des Rosenstein-Gymnasiums Heubach ein Vortrag von Udo Pollmer statt.
Der Eintritt kostet 8 €, für Schüler 5 €.
30.01.2012 - 19:30 Uhr
Rosenstein-Gymnasium
Helmut-Hörmann-Straße 19
73540 Heubach
Obst Teil 1 - vogelverbreitete Früchte
Früchte und Samen werden bei Obstpflanzen durch Tiere verbreitet, das nennet man Endozoochorie. Im ersten Teil stellen wir die vogelverbreiteten Obstsorten vor. Es spricht der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des EU.L.E. e.V.
Bio-Lebensmittel-Betrug
aus EU.L.E.N-SPIEGEL 2/2010 S. 22
Report München stürzt sich auf den nächsten Lebensmittel-Skandal. Diesmal geht es gegen Betrüger in der Bio-Branche. Doch die aktuellen Meldungen decken absolut keine neuen Missstände auf.
Das Biofachblatt „Ökologie & Landbau“ fordert in „Risikobetriebe“ öfter mal „unangekündigte“ Kontrollen durchzuführen. Der Anlass sind gravierende Betrugsfälle, die dem erstaunten Leser einen deutlichen Wink geben, wie die Flut an Bioprodukten in den Supermärkten zu verstehen ist: „Der letzte und aufgrund seiner Dimension besonders erschütternde Betrugsfall war der des Bio-Geflügelpioniers B. F., in dessen Verbandsbetrieben jahrelang in erheblichem Umfang verbotene konventionelle Futtermittel eingesetzt wurden und in dessen Handelsunternehmen vermutlich auch konventionelles Geflügelfleisch zu Öko-Ware umdeklariert wurde.“ Der Fall war Insidern offenbar schon länger bekannt.
Der nächste Fall betrifft einen Verbund,
der Bioschweine erzeugte. Konventionelle Landwirte hatten in ihrem Betrieben jeweils eine Bio-Ecke reserviert. Doch „die Bio-Schweinehaltung (wurde) nach wenigen Jahren kurzerhand kostenmindernd auf konventionelle Futtermittel rückumgestellt,“ geblieben sind die Bio-Etiketten. „Bei einem weiteren Fall aus Ostwestfalen nutzten es die Täter aus, dass Öko-Kontrollstellen und Anbauverbände nur unzureichend kommunizierten.“...
Olivenöl: Panschen kein Problem
Gepanscht nach allen Regeln der Kunst![]()
aus EU.L.E.N-SPIEGEL 7/1996 S. 2
Das Panschen von Olivenöl ist eine Kunst, die sich nicht erst seit heute großer Beliebtheit erfreut. Bereits 1996 besprachen wir die Tricks der professionellen Panscher im EU.L.E.N-SPIEGEL:
Die Zeiten der plumpen und leicht erkennbaren Olivenölfälschungen sind vorbei. Gewöhnlich studieren die Panscher die Analysenmethoden der Überwachung, damit die Verfälschungen nicht "sichtbar" sind. Konrad Grob und Ernst Romann von der Züricher Lebensmittelüberwachung verweisen darauf, daß sich aufgrund des hohen Preises von Olivenöl bereits ein Fremdölzusatz von wenigen Prozenten lohnt. So ist durch Neuzüchtung ein spezielles Sonnenblumenöl verfügbar, das in der Zusammensetzung seiner Fettsäuren dem Olivenöl entspricht. Um die Fahnder hinters Licht zu führen, ...
Fett weg mit dem Skalpell?
aus EU.L.E.N-SPIEGEL 4/2002 S. 23
Wird man seine überflüssigen Pfunde weder durch Diäten noch durch sportliche Betätigung los, so empfehlen Experten schnell und gerne eine Lipektomie. Das chirurgische Fettentfernen erfreut sich steigender Beliebtheit. Doch auch diese Methode dürfte nicht von dauerhaftem Erfolg gekrönt sein.
Wissenschaftler der vorliegenden Studie werteten solche Tierversuche aus, mit denen die Regulierung des Körperfettgehalts untersucht wurde. Das ernüchternde Ergebnis: Ob Hamster, Eichhörnchen, Kaninchen oder Mäuse - alle untersuchten Tierarten waren in relativ kurzer Zeit dazu in der Lage, chirurgisch entferntes Körperfett zu ersetzen. Stets lagerten sie neues Fett ein, meist jedoch an anderen Körpersteilen. Als bemerkenswert stellte sich zudem heraus, dass die Tiere dabei keine zusätzliche Nahrung aufnehmen mussten. ...
Moderne Tierhaltung Teil 2
Ist nur die Biohaltung im Gegensatz zur "Massentierhaltung" tiergerecht? Oder reicht "gut gemeint" alleine nicht fürs Tierwohl aus? Lebensmittelchemiker Udo Pollmer im Gespräch mit Fachberaterin Mirjam Lechner:






