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Der Klimawandel wird hierzulande fast ausschließlich als katastrophales Ereignis beschrieben. Das auch positive Effekte zu erwarten sind, völlig unabhängig davon, ob klimatische Veränderungen tatsächlich vom Menschen verursacht werden, wird selten erwähnt. Schließlich sind wir besonders spendenbereit, akzeptieren höhere Steuern und stinkende Biogasanlagen, wenn man uns Angst macht.
Für die Verfechter des Katastrophenszenarios kommt daher ein Phänomen, was noch dazu seit 30 Jahren zu beobachten ist, ziemlich ungelegen: Die Sahara schrumpft! Ihr Rand wandert immer weiter nach Norden und der südliche Gürtel, die durch Hungersnöte zu trauriger Bekanntheit gekommene Sahelzone, erblüht und ergrünt.
Lesen Sie hierzu aktuelle Artikel:
Mueller P: The Sahel is greening
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aus EU.L.E.N-SPIEGEL 5-6/2010 S. 44
Ungesundes Essen macht, so weiß SpiegelOnline, „nicht nur dick, sondern auch doof". Durch Junk Food „können ganze Hirnregionen schrumpfen", was via „Teufelskreis" dazu führt, dass „das Essverhalten weiter außer Kontrolle gerät". Das hat weitreichende Konsequenzen: „Größerer Hüftumfang geht mit einem kleineren Gehirn einher". Meine Damen, hüten Sie sich vor dem Klimakterium – oder noch besser vor dem Blick in den „Spiegel"!
Das Qualitätsmedium beruft sich auf eine Studie, derzufolge Zucker und Fett im Essen den Hippocampus ruinieren. Bei vielen Übergewichtigen sind bekanntlich einige Entzündungsparameter erhöht, eine Folge des metabolischen Syndroms. Das verleitet die Forscher zur Annahme, damit würde die Blut-Hirn-Schranke porös, was wiederum die Menschen in unkontrollierbare Zombies verwandle, die ihrer Fressgier nachgeben und unweigerlich verfetten. Das haben die Insassen des Ressorts Gesundheit wohl schon immer geahnt...
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aus EU.L.E.N-SPIEGEL 1/2010 S. 18-19
hätt' meine Mutter Fleisch gekocht, so wär ich da geblieben". Schon Johann Sebastian Bach hielt wohl nicht all zuviel von der Küche seiner Mutter. Hätten sich doch die vielen Ratgeber zur Kinderernährung an dieses Sprüchlein erinnert! Doch hier herrscht seltene Einigkeit: Kräuter und Körner statt Fleisch und Fett, samt einer Menge psychologischer Tricks, wie man die Kinder dazu bringt, das zu essen, was sie nicht mögen und dafür alles liegen zu lassen, was Kinderherzen höher schlagen lässt.
Die Ratgeber versuchen stets den Eindruck zu erwecken, die Kleinen würden geduldig und sanft geleitet - sollen sie doch nur um ihrer Gesundheit willen das aktuell richtige Essverhalten lernen. Wer die physiologischen Bedürfnisse von Kindern kennt, wundert sich nicht, wenn die Kinder dann versuchen, sich diesen „Mahlzeiten" zu entziehen, führt dies meist zu noch rigoroseren Erziehungsmaßnahmen. Dabei...
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aus EU.L.E.N-SPIEGEL 5/2008 S. 17-19
Vor genau zehn Jahren widmete sich der EU.L.E.N-Spiegel den Colagetränken (vgl. Heft 6/1998). Damals konnten wir das Geheimnis des „guten Geschmacks" über die psychotrope Wirkung erklären. Sie beruht auf dem Zusammenwirken zweier serotonerger Inhaltsstoffe (Zucker und Koffein) mit dem Amphetamin MMDA, das aus dem Aromastoff Myristicin gebildet wird. Über die gesundheitlichen Effekte von Cola ließ sich nur spekulieren. Immerhin gab es Hinweise auf geringere Knochendichte, verminderte Fruchtbarkeit und schlechtere Zahngesundheit. Ein guter Grund, die Datenlage des Symbolgetränks – einst für den American Way of Life, heute für eine verantwortungslose Ernährungsform – erneut zu prüfen.
Soeben hat das schwedische Karolinska-Institut einen Mäuseversuch publiziert, den es aus unbekannten Gründen über ein Jahrzehnt in seinen Schubladen reifen ließ. Damals wurde der Knochenstoffwechsel der Nager szintigraphisch untersucht, nachdem sie sechs Tage lang Coca-Cola getrunken hatten. Das Ergebnis ist mehr als verwirrend. Denn nach bisheriger Lehrmeinung würde man erwarten, dass das Phosphat auf chemischem Weg durch seine komplexierende Wirkung den Calciumstoffwechsel beeinträchtigt oder auf hormonellem Weg einen Hyperparathyreodismus auslöst, der seinerseits zum Knochenabbau führt. Das Gegenteil trat ein: Es kam zu einer verstärkten Knochenbildung.5 Die Forscher sind ratlos. Sind diese Ergebnisse auf den Menschen übertragbar? Die Framingham Osteoporosis Study,...
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aus EU.L.E.N-SPIEGEL 3-4/2007 S. 3-4
Allerdings ist der Vergleich mit dem Schaf ebenso wenig sinnvoll wie der mit dem Hund. Er belegt nur, dass der Mensch nicht auf cellulosereiches Grünfutter spezialisiert ist. Um dieses zu verwerten, benötigt das Schaf einen kräftigen Kiefer zum intensiven Kauen, große Magen- bzw. Darmkapazitäten und reichlich Fermentationsbakterien.
| Fleischfresser-These: | ||||||
| Mensch | Hund | Schaf | ||||
| Zähne | Höckrige Backenzähne | Höckrige Backenzähne | Flache Backenzähne | |||
| Kiefer | Kauen unwichtig | Kauen unwichtig | intensives Kauen | |||
| Magen |
Kapazität ca. zwei Liter; Bakterien nicht vorhanden; keine Celluloseverdauung
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Kapazität ca. zwei Liter; Bakterien nicht vorhanden; keine Celluloseverdauung
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Kapazität ca. 32 Liter; Bakterien vorhanden; Celluloseverdauung zu 70 Prozent
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| Darm |
Größenverhältnis
Körper : Darm =1:5; Fäulnisbakterien
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Größenverhältnis
Körper : Darm =1:6; Fäulnisbakterien
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Größenverhältnis
Körper : Darm = 1:27; Fermentationsbakterien
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Vom Raubtier zum Rindvieh
Natürlich haben es sich auch die Vegetarier nicht nehmen lassen,...






